Samstag, 8. August 2009

Lesestoff 2009-08-08

Nach einer Woche Pause hier wieder die Wochenendslektüre:
  1. Die Zeit berichtet in ihrer Ausgabe von vor zwei Wochen über den "Angriff auf den Dollar". Eine mit einer Dollarabwertung einhergehende zu späte Straffung der US-amerikanischen Geldpolitik nach der Krise könnte die Diversivizierung der Weltdevisenreserven beschleunigen...der US-Dollar wird aber noch lange die wichtigste Währung der Welt bleiben.
  2. Die FTD berichtet über ein Paradebeispiel für anti-zyklisches investieren mitten in der Krise (hier).
  3. Zwei Forscher der Bank of England zeigen in einer neuen Studie, dass der Kreditboom der in die momentane Krise geführt hat, anders war als in vorherigen Booms und analysieren die Gründe dafür: Globale Ungleichgewichte, Great Moderation, Globalisierung. Leider wird mit keinem Wort die laxe Regulierung des Finanzsektors erwähnt, die den Aufbau von Derivatenblasen erst ermöglicht hat...
  4. Im Handelsblatt ein Artikel für alle Wirtschaftswissenschaftler, die sich als verkannte Genies fühlen...Haltet durch!!!!!

1 Kommentar:

eliza hat gesagt…

Den Artikel von der Zeit zum Abstieg des US Dollars finde ich interessant. In meiner Zeit bei der Ezb war ich unter anderem in der Abteilung, die in dem Artikel erwähnt wird, und habe mich genau mit dieser Fragestellung beschäftigt. Wir haben uns dabei angeschaut in welcher Währung "foreign-currency bonds" emittiert werden. Dabei war schon Ende 2008, eine leichte Abschwächung des Dollars zu erkennen. Im Austausch mit Linda Goldberg, Ökonomin bei der Federal Reserve of New York, habe ich auch erfahren, dass das Thema momentan auch sehr heiss umstritten zwischen Zentralbänkern in den USA ist. Bin gespannt, was da noch zu dem Thema kommt...

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