Montag, 31. August 2009

Streit über Dramatik der Staatsverschuldung

In den USA "tobt" derzeit wieder mal ein interessanter Streit in den Blogs der Top-Ökonomen. Diesmal geht es darum, wie schlimm es sei, dass die US-amerikanische Staatsverschuldung in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Krugman hat's mit seiner These, dass das alles gar nicht so schlimm sei, angestoßen. U.a. James Hamilton hat 'drauf reagiert. Und Krugman hat sich (kurz bevor er in den Urlaub gefahren ist) verteidigt.

Ich tendiere eher zu Krugmans Position, weil ich denke, dass dem Staat in der derzeitigen Situation (ähnlich wie dem in Japan während der 1990er) nichts anderes übrig bleibt, als für die sich entschuldenden privaten Akteure in die Breche zu springen.

Der eigentliche Grund, warum ich den Hinweis auf die Debatte gepostet habe, ist aber das ich mal wieder denken musste: Ach wie schade, dass die deutschen Top-Ökonomen nicht willens/nicht in der Lage sind, mit solchen Debatten die öffentliche Meinungsbildung zu unterstützen. Warum dem so ist, bleibt zu klären...

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