Dienstag, 29. September 2009

Auswertung der Wahlprognosen

Wie versprochen hier eine kurze Auswertung der Wahlprognosen.


FR-
Prognosemarkt
betfair-Prognosemarkt infratest-
dimap
CDU -2.2 1.0 1.2
SPD 2.0 2.6 3.0
FDP -1.8 -1.1 -0.6
Grüne 0.0 0.7 -0.7
Linke -0.7 -0.6 -0.9
Sonstige 2.9 -2.6 -2.0
Ungew. MAE 1.6 1.4 1.4
Ungew. RMSE 4.5 4.0 4.0
Gew. MAE 1.7 1.4 1.5

IfD Allensbach Forschungsgruppe Wahlen Forsa
CDU 1.2 2.2 -0.8
SPD 1.0 2.0 2.0
FDP -1.1 -1.6 -0.6
Grüne 0.3 -0.7 -0.7
Linke -0.4 -0.9 0.1
Sonstige -1.0 -1.0 0.0
Ungew. MAE 0.8 1.4 0.7
Ungew. RMSE 2.2 3.7 2.3
Gew. MAE 0.9 1.7 0.9


"Gewonnen" hat demnach ein Anbieter, Forsa, den ich bei der Auflistung am Samstag noch vergessen hatte (Danke an Conny Jers für den Hinweis). Sowohl nach dem ungewichteten absoluten Prognosefehler (Ungew. MAE) als auch dem (nach Stimmanteilen) gewichteten absoluten Prognosefehler (Gew. MAE) liegt Forsa vorne. Einzig nach der Wurzel des mittleren quadratischen Prognosefehlers (RMSE) hat das Institut für Demoskopie Allensbach die Nase vorne.

Für weitergehende Analysen habe ich im Moment leider nicht die Zeit. Auffällt aber, dass das Wahlergebnis der SPD durch die Bank überschätzt wurde - es lag letztendlich noch unter den pessimistischen Wahlprognosen.

Kommentare:

Ulrich Fritsche hat gesagt…

Berücksichtigung der Nichtwähler scheint das Problem bei der SPD zu sein.

Jonas Dovern hat gesagt…

Das scheint so zu sein. Jedenfalls war der Anteil an "nichtwählenden Sympatisanten" bei der SPD wohl diesmal "unnormal" hoch. Es schein also so zu sein, dass die Modelle der Demoskopen die Situation der SPD nicht abbilden konnten - das Mapping von Zustimmung zu Wahlstimmen hat hier anscheinen nicht geklappt.

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