Dienstag, 8. September 2009

Makromodelle und die Finanzkrise

Ein interessanter Aufmacher in der FT von Dirk Bezemer über die Frage, warum keiner die Finanzkrise hat kommen sehen bzw. warum manche halt doch! Der Beitrag basiert auf diesem Aufsatz von Bezemer, in dem er zeigt, dass solche Modelle, die explizit Finanzierungsstöme berücksichtigen, das Risiko für eine Finanzmarktkrise angezeigt haben, während eine solche bei den Standardmodellen per Definition ausgeschlossen war...und also nicht erkannt werden konnte.

Seine zentrale Schlussfolgerung ist:
"Central to the contrarians’ thinking is an accounting of financial flows (of credit, interest, profit and wages) and stocks (debt and wealth) in the economy, as well as a sharp distinction between the real economy and the financial sector (including property)."

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