Montag, 9. November 2009

Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall

Michael Burda, amerikanischer Ökonom und Professor in Berlin, findet, dass der Aufholprozess in Ostdeutschland schon ganz schön weit vorangekommen ist - und das stimmt ja auch, wenn man sich die Ausgangslage (in Bezug auf Prokopfeinkommen) 1990 und den derzeitigen Stand vor Augen hält.

Er schreibt aber auch in seinem Fazit:
The last bit of convergence is going to be tough. It’s my guess that East Germany in the 21st century will reproduce the existing north-south divide in the West. This is because convergence is not only about equating East and West Germans’ levels of physical and human capital, but also endowing them with the same level of social, institutional, business and marketing infrastructure. On this metric, the Eastern German economy looks like a mixed bag, like much in life, a glass half-empty and half-full at the same time.
HWS schlägt dazu vor, die Sozialtransfersätze (speziell ALG II) nach dem jeweiligen lokalen Preisniveau zu differenzieren, um Arbeitsanreize zu schaffen. Nun ja...das ist wohl einer jener Ökonomenvorschläge, die so fern jeder politischen Durchsetzbarkeit sind, dass man sie schnell wieder vergessen sollte.

Kommentare:

irgendwer hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Jonas Dovern hat gesagt…

Ich würde alle Leser bitten, nur ernstgemeinte Diskussionsbeträge ins Forum zu stellen, die sich mit den Themen meiner Posts auseinandersetzen.

Beste Grüße, JD

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