Samstag, 5. Dezember 2009

Lesestoff 2009-12-05

Heute erst mal zwei Beiträge zur Sanierung bzw. Reregulierung des Finanzsektors:
  1. Die deutschen Banken warnen nun auch davor, die Kapitalvorschriften kurzfristig zu erhöhen; ganz so rosig, wie bislang immer von Bankenseite behauptet, scheint es wohl doch nicht auszusehen.
  2. Harald Uhlig möchte am liebsten überhaupt keine Regulierung der Finanzmärkte - jedenfalls hört sich sein im gewohnt forschen Ton aber ohne viel ausgewogene Argumente geschriebener Beitrag danach an. Eigentlich peinlich bis bedenklich, wenn einer der erfolgreichsten deutschen Ökonomen in diesem Stil schreibt. (Wie wohltuend dagegen der Ton der sachorientierten Diskussion in den USA - wie z.B. in diesem Beitrag.)
  3. Im German Economic Review ist jetzt ein ganz witziger Beitrag erschienen, der statistische Methoden zusammen mit Benfords Gesetz nutzt, um vermeintliche Tricksereien in empirischen ökonomischen Aufsätzen aufzudecken.
  4. Schließlich ist diese Woche eine Sammlung von Beiträgen zur Finanzkrise von Forschern des IfW erschienen. Manches davon ist lesenswert, manches eher nicht. Lesenswert: Die Beiträge ab Seite 2, ab Seite 57, ab Seite 93 und ab Seite 109.

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