Donnerstag, 1. Juli 2010

Umschuldung in Griechenland

Nouriel Roubini spricht sich für eine Umschuldung der griechischen Staatsschulden aus.
"Es ist höchste Zeit einzugestehen, dass Griechenland nicht nur unter einer Liquiditätskrise leidet - es steht auch vor einer Insolvenzkrise. Die Ratingagenturen haben damit begonnen, die Schulden des Landes auf Ramschniveau herunterzustufen, die Zinsabstände auf griechische Staatsanleihen haben vergangene Woche neue Höchststände erreicht. Das 110 Mrd. Euro schwere Rettungspaket, auf das sich Europäische Union (EU) und Internationaler Währungsfonds (IWF) im Mai geeinigt haben, zögert die unvermeidliche Staatspleite nur hinaus und lässt das Risiko steigen, dass die Insolvenz ungeordnet verläuft. Stattdessen ist jetzt eine geordnete Umschuldung vonnöten."
Ich denke nur, dass man sich vorher Gedanken über eine Insolvenzordnung für Finanzunternehmen machen müsste, damit eventuell daraus resultierende Probleme im Finanzsektor nicht ausufern, oder dass die "Verlustquote" bei den Gläubigern relativ gering ausfallen müsste - aber dann wäre ja der Sinn der Umschuldung, nämlich die Schuldenlast Griechenlands zu reduzieren dahin.

Aber an sich wäre die Gläubiger in die Pflicht zu nehmen der bessere Weg als Griechenland einfach durch staatliche Hilfskredite zu stützen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen