Mittwoch, 14. Juli 2010

Ungleichheit und Finanzkrisen

Mark Schieritz greift im Herdentrieb die These auf, dass allein die wachsende Einkommensungleichheit für das Entstehen eines krisenanfälligen Finanzmarktumfeldes verantwortlich ist und schlussfolgert:
"Deshalb: Nicht in der Bankenregulierung, sondern in der Marko- und Verteilungspolitik liegt der Schlüssel zur Verhinderung künftiger Krisen."
Mein Kommentar dazu lautet:

Naja, ob man das Kategorische dieses Fazits teilen muss, weiß ich nicht. Wahrscheinlich stimmt es, dass eine ausgewogenere Einkommens- und Vermögensverteilung für höheres ausbalanciertes Wachstum notwendig ist.
Aber die seit dem Ende der 1970er inmmer laxer werdende Finanzmarktregulierung (bzw. das Nicht-Schritthalten der Regulierung mit den durch IT-Fortschritt möglichen Entwicklungen in dieser Branche) ist wohl doch auch eine Stellschaube, an der es zwecks Vermeidung weiterer Krisen zu drehen gilt.

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