Donnerstag, 12. August 2010

IWF-Studie zur Inflation in der Depression

Eine neue IWF-Studie untersucht die Entwicklung der Inflation in Zeiten, in denen die Ökonomie lange Zeit weit unterhalb ihrer Kapazitäten produziert ("depressed economy").
"We find that such episodes generally brought about significant disinflation, underpinned by weak labor markets, slowing wage growth, and, in many cases, falling oil prices. Indeed, inflation declined by about the same fraction of the initial inflation rate across episodes. That said, disinflation has tended to taper off at very low positive inflation rates, arguably reflecting downward nominal rigidities and well-anchored inflation expectations."
Was heißt das für heute? Wahrscheinlich werden wir in den Industrieländern noch für längere Zeit sinkende Inflationsraten sehen, die sich aber im positiven Bereich stabilisieren. (Die Anleihenmärkte bzw. die Akteure auf diesen Märkten scheinen momentan auch dieses Bild im Kopf zu haben.)

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