Samstag, 23. Oktober 2010

Neuordnung des IWF

Die G20-Runde hat sich auf eine Änderung der Stimmrechte im Internationalen Währungsfonds geeinigt. Wichtige Schwellenländer sollen demnächst deutlich stärker repräsentiert sein. Aus der FAZ:
"Die zehn größten Anteilseigner mit den entsprechenden Stimmgewichten im Fonds sind künftig die Vereinigten Staaten, Japan, China, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Russland, Indien und Brasilien. China löst Deutschland als Nummer drei unter den IWF-Anteilseignern ab. Grundsätzlich müssen nach der Einigungsformel Länder, die gemessen an ihren aktuellen Anteilen an der Weltwirtschaft im Fonds überrepräsentiert sind - dazu gehört auch Deutschland mit derzeit 6,1 Prozent - abgeben, während unterrepräsentierte Länder, wie China mit aktuell vier Prozent - aufgewertet werden."
Hier zeigt sich beispielhaft, dass sich die Kräfteverhältnisse mehr und mehr in Richtung der aufstrebenden, großen Länder verschieben.

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