Donnerstag, 18. November 2010

Beschäftigungsaufbau in Deutschland

Nicht nur die Arbeislosigkeit sinkt - auch die Beschäftigung in Deutschland legt zu. Aus der heutigen Meldung des Statistischen Bundesamts:
"Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten im dritten Quartal 2010 rund 40,65 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 307 000 Personen oder 0,8% mehr als vor einem Jahr. Im zweiten Quartal 2010 hatte der Zuwachs 0,4% betragen. Damit hat sich der im Frühjahr dieses Jahres einsetzende Beschäftigungsaufbau im dritten Quartal 2010 fortgesetzt. Das ausgewiesene Niveau stellt den höchsten Erwerbstätigenstand in einem dritten Quartal seit der Wiedervereinigung dar.

Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2010 um 290 000 Personen (+ 0,7%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal um 110 000 Personen oder 0,3%."
Und auch die auf einer DIW-Studie basierende Meldung, dass es gar keinen Fachkräftemangel gebe und so schnell auch nicht geben wird, ist nicht so ernst zu nehmen. Anscheinend muss sich das DIW erst mal darüber klar werden, was es denn für Schlussfolgerungen ziehen möchte.

Dies alles lässt mich an meinem generellen Ausblick für den Arbeitsmarkt in Deutschland festhalten.

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