Freitag, 10. Dezember 2010

Krisenerholung

Und schon wieder ein Beitrag meiner ehemaligen Kollegen am IfW, Joachim Scheide und Nils Jannsen. Diesmal dazu, warum die Erholung der Konjunktur momentan mit so unterschiedlichen Geschwindigkeiten passiert.

Der Policy Brief dazu wurde vom Wirtschaftswunder der FTD aufgegriffen.

Der Tenor des Beitrags: Rezessionen, die mit einer Banken-/Immobilienkrise einhergehen dauern länger und haben deutlich stärkere permanente Effekte als "normale" Wirtschaftsabschünge. Deswegen kommen diejenigen Länder momentan nicht so richtig in die Puschen, in denen eine Immobilienpreisblase geplatz, bzw. das Bankensystem stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Für die Wirtschaftspolitik bedeutet dies, dass es nach dem Platzen einer Blase sehr schwer ist, das Potential der Volkswirtschaft einzuschätzen und demnach sehr schwer ist, den richtigen Expansionsgrad der Finanz- und Geldpolitik zu finden.

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