Donnerstag, 23. Dezember 2010

Vermögenseffekte

Ein Koautor von mir hat einen Aufsatz veröffentlicht, in dem er mit seinen Koautoren eine neue Methode vorstellt, mit der die Effekte von Vermögensveränderungen auf den Konsum von Haushalten geschätzt werden kann. Sie finden für die USA, dass " the immediate (next-quarter) marginal propensity to consume from a $1 change in housing wealth is about 2 cents, with a final eventual effect around 9 cents, substantially larger than the effect of shocks to financial wealth".

Dieser Effekt, also dass Haushalte sich bei steigenden Hauspreisen reicher fühlen, hat in den vergangenen Jahren in Ländern wie den USA, Spanien oder Irland dazu geführt, dass die privaten Haushalte ihren Konsum sehr stark ausgeweitet und sich immer mehr verschuldet haben.

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