Donnerstag, 13. Januar 2011

Bankenabgabe II

Anscheinend ist doch vorgesehen, dass Abgaben auch bei einem Verlust einer Bank später nachgezahlt werden müssen. Aus der FAZ:
"[...] Die geplante Bankenabgabe enthält für die Kreditwirtschaft eine unangenehme Überraschung. Institute, die keinen oder zu wenig Gewinn machen, sollen zwar nicht die volle Abgabe zahlen, aber in späteren Jahren die ausgefallenen Beträge nachentrichten müssen. [...]

Doch ist vorgesehen, dass die Institute, die nicht die volle Abgabe zahlen, die ausstehenden Beiträge nachzahlen müssen, wenn sie in den Folgejahren dazu in der Lage sind. „Dies soll dazu beitragen, Unterschiede zwischen Banken mit stark volatilen Erträgen und Banken mit stabilen Erträgen in gewissem Rahmen auszugleichen“, argumentiert das Finanzministerium. Diese Nachzahlungspflicht gelte auch für Banken, die Verlust machten und daher im Verlustjahr nur den Mindestbetrag zu zahlen hätten. Doch generell sollten Jahresbeiträge und Nachzahlungsbeträge zusammen maximal 15 Prozent des Jahresergebnisses betragen. „Von einer Aushöhlung der Zumutbarkeitsgrenze kann demnach keine Rede sein“, hob das Finanzministerium hervor.[...]"
Scheint sich ja doch ganz gut zu entwickeln das Vorhaben.

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