Mittwoch, 16. März 2011

Katastrophe in Japan und Weltkonjunktur

Im Handelsblatt ist heute ein Interview mit Thomas Mayer von der Deutschen Bank über die Auswirkungen der Katastrophe in Japan auf die Weltkonjunktur. Die wichtigste Aussage ist glaube ich folgende:
"Japans Anteil am globalen BIP liegt bei unter fünf Prozent. Japan ist ein Netto-Exporteur. Es lässt sich eher von der globalen Konjunktur mitziehen, als selbst eine Lokomotive zu sein. Die Effekte für die Weltwirtschaft durch die Katastrophe dürften daher eher gering ausfallen."
Es ist damit zu rechnen, dass der Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags für Japan in den kommenden Quartalen negativ sein wird (Energieimporte, weniger Exporte). D.h. im Umkehrschluss, dass die Konjunktur anderer Länder zumindest kurzfristig sogar davon profitiert.

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