Mittwoch, 25. Mai 2011

Kapitalabflüsse aus Griechenland

Die FAZ berichtet, dass viele Kontoinhaber in Griechenland bereits angefangen haben, ihr Kapital ins Ausland zu schaffen.
"Wie die griechische Notenbank am Dienstag mitteilte, sind die privaten Geldeinlagen von Januar 2010 bis April 2011 um mehr als 31 auf 165,5 Milliarden Euro gesunken. Ein Teil des Geldes wird offenbar ins Ausland gebracht."
Hier zeigen sich die ersten negativen Auswirkungen der verstärkten Diskussion über einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum. Und das ist erst der Vorgeschmack. Sollte jemand ernsthaft weiter diesen Vorschlag machen, so muss er in alle Berechnungen den totalen Kollaps des griechischen Bankensystems (und in der Folge wohl der griechischen Wirtschaft) einkalkulieren, weil in diesem Fall annähernd alle Bankguthaben abgezogen würden (weil jeder natürlich sein Kapital dann lieber weiter in Euro halten würde anstatt in "Neodrachmen"), was zu einem Zusammenbruch aller Banken in Griechenland führen würde.
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