Mittwoch, 14. September 2011

Neue Runde von Konjunkturprognosen

Wir haben heute unsere neue Konjunkturprognose veröffentlicht - und auch die meisten anderen Institute sind mit ihren Herbstprognosen durch. Insgesamt hat sich das Konjunkturbild bei allen deutlich verdüstert. Unsere (ganz kurze) Zusammenfassung:
"Die internationale Schulden- und Vertrauenskrise hat auch die deutsche Konjunktur aus dem Tritt gebracht. Vorlaufende Stimmungsindikatoren deuten auf einen Rückgang der Produktion im Winterhalbjahr hin. Gleichwohl wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2011 wohl um 3,0% steigen. Im Jahr 2012 dürfte der Zuwachs mit 0,8% jedoch deutlich geringer ausfallen. Positive Impulse kommen aus dem Inland, während der Wachstumsbeitrag des Außenhandels negativ ist."
Weil sich immer alle so brennend für die Punktprognosen für die Veränderung des deutschen BIP interessieren, hier noch die Zahlen für 2011 (2012) einiger anderer Institute:
  • IfW: 2,8 % (0,8 %)
  • RWI: 2,9 % (1,0 %)
  • HWWI: 3,0 % (1,0 - 1,5 %)
Insgesamt könnte Deutschland, wenn im Zuge der Schuldenkrise der Euroraum-Mitgliedsstaaten nicht noch Schlimmeres passiert, relativ glimpflich durch die Abschwächung der Weltkonjunktur kommen.

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