Freitag, 23. September 2011

Operation Twist

James Hamilton schätzt auf Econbrowser, dass die "Operation Twist" der Fed nicht zu einem dramatischen Rückgang der langfristigen Zinsen führen wird. Präziser: Er hält die Effekte für vernachlässigbar - nämlich von 0 statistisch nicht signifikant verschieden und maximal knapp 10 Basispunkte (Graphik).
Sein Fazit:

"The modest effects that one could reasonably anticipate for a measure like operation twist are easily swamped by other developments, and even a sizable effect on 30-year Treasury yields would not in my mind provide a major stimulus. I think the correct interpretation is that the Fed would like to bring some more stimulus, this was something they could do in that direction, so they did it.

But if you were about to drown, I wouldn't want to count on operation twist as your lifeline to safety."

Das zeigt einmal mehr, dass es sehr schwer ist, dass schon historisch niedrige Zinsniveau weiter zu drücken. (Ganz davon abgesehen, ob eine Reduzierung bei dem Zinsniveau noch große expansive Wirkung hätte.) Eigentlich bleibt als gangbarer Weg nur noch, über Kommunikation dafür zu sorgen, dass die niedrigen Inflationserwartungen wieder steigen - um den Realzins merklich zu drücken.

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