Montag, 31. Oktober 2011

Fresh and salt water

Nachdem die Verleihung des diesjährigen Wirtschaftsnobelpreises das Thema wieder auf die Agenda gehoben hat, weist Paul Krugman darauf hin, dass Robert Hall seinen Aufsatz aus den 1970er Jahren, in dem er diese Einteilung erstmals einführte, online gestellt hat.

Noch mehr sparen?

Da frage ich mich dann doch, wer die 23,1 % der "FTD-Schattenräte" sind, die glauben, wenn wir nur noch mehr restriktive finanzpolitische Impulse zulassen, sänke die Gefahr eines Abrutschens in einer neue Rezession:
2. Was müsste noch geschehen, um das Risiko einer tieferen Rezession spürbar zu verringern?
a) es bräuchte einer Garantie der Staatsschulden aller gefährdeten Länder durch einen entsprechend größeren EFSF oder die EZB als lender of last resort 38,50
b) die Konsolidierungsprogramme müssten gestreckt oder gelockert werden 38,50
c) die Konsolidierungsprogramme müssten verschärft werden 23,10
d) die Politik kann das Risiko (derzeit) nicht beeinflussen 0,00
Siehe auch diesen Post zu dem Thema.

Freitag, 28. Oktober 2011

(Nicht ganz ernstzunehmendes) Stromberg-Interview im Handelblatt

Bernd Stromberg erklärt im Handelblatt, warum alles doch gar nicht so schlimm wird.
"HB: Uns steht also kein Wirtschaftsabschwung bevor?
Stromberg: Auf keinen Fall. Alles wächst. Zum Beispiel die Weltbevölkerung. Es gibt aktuell sieben Milliarden potenzielle Kunden. Für alles Mögliche. Da sind jede Menge Leute dabei, die noch nicht mal ein Zweit-Handy haben. Außerdem wird ja ständig was Neues erfunden. Vor ein paar Jahren gab’s noch keinen Burn-Out und kein iPad. Heute hat beides jeder zweite."

Austerität in Griechenland

Das Handelsblatt schlägt sich noch eindeutiger als bislang auf die Seite derjenigen, die extrem scharfe Austeritätspolitik in der Krise für das falsche Mittel halten (siehe z.B. auch hier).

Donnerstag, 27. Oktober 2011

2.5 %

Die erste offizielle Schätzung für den Anstieg des BIPs im dritten Quartal in den USA liegt bei 2,5 % (annuallisiert). Da lag mein Modell mit 2,6 % gestern ja goldrichtig.

Entzauberung eines Mythos

Das Handelsblatt berichtet über eine Studie, die mal untersucht hat, ob tatsächlich 80 % der weltweiten Steuerliteratur deutsch ist. Und das stimmt natürlich nicht (sondern nur ca. 10 % bis 15 %). So verkompliziert, wie das Vorurteil nahelegt, ist das deutsche Steuerrecht dann also doch nicht - aber viel zu vereinfachen bleibt natürlich trotzdem.

Ergebnisse des EU-Gipfels

So, der "Doppel-EU-Gipfel" ist vergangene Nacht abgeschlossen worden und die Staats- und Regierungschefs haben so einiges beschlossen (was in den nächsten Wochen noch im Detail ausgearbeitet werden muss). Bevor ich mir hier die Arbeit mache, noch mal alles zusammenzufassen, verweise ich auf die Zusammenfassung von Dirk Elsner auf dem Blick Log.

Zusätzlich hier der Link zum Abschlussdokument des EU-Gipfels.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

US-Produktion im dritten Quartal

Morgen wird in den USA die erste Schätzung für die Veränderung des realen BIP veröffentlicht. Mein Kurzfristindikatorprognosemodell sagt auf Basis des derzeitigen Datenstandes eine annuallisierte Rate von 2,6 % voraus. Das wäre ein wenig mehr als wir bei der Gemeinschaftsdiagnose veranschlagt haben.

Für das zweite Quartal lag das Modell kurz vor Veröffentlichung der ersten Daten mit 1,2 % sehr gut (ausgewiesener Wert: 1,3 %). Ehrlicherweise muss man sagen, dass es für das erste Quartal (Prognose damals 3,7 %, ausgewiesener Wert 0,4 %) ziemlich daneben lag - und auch nach heutigem Datenstand den schwachen Produktionszuwachs nicht nachzeichnet.

Mal schauen, wie die Zahlen morgen aussehen werden.

(Für das Schlussquartal zeigt das Modell wieder eine Abkühlung der Konjunktur an. Dazu passen auch die neuesten Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen.)

Samstag, 22. Oktober 2011

Bankekrise --> Staatsschuldenkrise

Thomas Fricke zeigt in seiner FTD-Kolumne nochmal schön, dass die derzeitigen Probleme mit der höhe der Staatsschulden im Euroraum in erster Linie auf die Bankenkrise/Finanzkrise von 2008 zurückzuführen sind.


Die Staaten haben nämlich (mit der Ausnahme von Griechenland) in den Jahren vor 2008 keine unverantwortliche Budgetpolitik betrieben - deswegen ist eine nun oft geforderte Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes nicht die Lösung für die Art von Krise, wie wir sie gerade erleben!

Fricke verweist in seinem Text auf die Arbeiten von Reinhart und Rogoff:
"Wie Reinhart und Rogoff in historischen Studien herausfanden, hat fast jede Bankenkrise irgendwann zu ernsten Problemen in den Staatsfinanzen geführt, manchmal zu Pleiten: "Bankkrisen sind gute Frühindikatoren für Staatsschuldenkrisen", so die Forscher. Man beachte die Wirkungsrichtung."
Deswegen ist es scheinheilig, wenn die Bankelobby in der Öffentlichkeit weismachen möchte, dass es momentan keine Bankenkrise geben würde.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Verbot von Länderratings

Traurig, zu was für populistischen und sinnlosen Maßnahmen die Politik in der Schuldenkrise immer wieder neigt.

Die FAZ über die EZB

Anlässlich des Wechsels von Trichet zu Draghi beschreibt die FAZ, welche Probleme sie mit der "neuen" EZB hat. Ein paar Anmerkungen:
"Als die Regeln der gemeinsamen Notenbank Anfang der neunziger Jahre festgezurrt wurden, da lobte selbst der damalige Bundesbank-Präsident Helmut Schlesinger die Verpflichtung auf ein einziges Ziel: Preisstabilität. [...] In Europa [...] sollten die Notenbanker nur darauf achten, dass der Euro eine harte Währung bleibt. Alles andere hatte sie tunlichst nicht zu interessieren."
... es ist aber ja nicht schlecht, wenn man Fehler korrigiert und in der Praxis auch die Finanzstabilität nicht den Bach runter gehen lässt (siehe auch hier und hier).
„Finanzstabilität“ wurde auf einmal als zweites Ziel der Notenbank neben „Preisstabilität“ genannt. Mit zwei Zielen aber wurden gerade die Zielkonflikte geschaffen, die ihre Gründungsväter vermeiden wollten. Was macht die EZB künftig, wenn die Geldwertstabilität höhere Zinsen verlangt, die Finanzstabilität aber niedrigere?"
... i) bislang hat die EZB noch keine Maßnahme getätigt, die zeigen würde, dass ihr die Preisstabilität neuerdings egal ist. Im Gegenteil: Anfang des Jahres hob sie die Zinsen an, obwohl das viele (hier und hier) als Fehler brandmarkten ... von Taubenhaftigkeit war da wenig zu spüren. ii) Ohne jetzt ein formales Modell bereit zu haben, kann ich den zwangsläufigen Zielkonflikt zwischen Preis- und Finanzmarktstabilität nicht so recht erkennen: In meiner Welt jedenfalls dürfte nach einer heftigen Finanzmarktkrise die Kreditvergabe sinken und in der Folge auch Produktion und Preise, d.h. durch Verhinderung von Finanzmarktinstabilitäten kann die Notenbank auch gravierende Abweichungen nach unten von ihrem Ziel verhindern.
"Die EZB, die Hüterin des Euro, wurde zur EZB, der Retterin der Staaten."
... falsch: Die EZB, die Hüterin der Preisstabilität und der Funktionsfähigkeit des Zahlungsverkehrs im gesamten Euroraum, wurde zur EZB, der Hüterin der Preisstabilität und der Funktionsfähigkeit des Zahlungsverkehrs im gesamten Euroraum.
"In Deutschland wurde er [Trichet] als Franzose kritisch beäugt - in Frankreich als Klon des deutschen Bundesbank-Präsidenten Hans Tietmeyer verunglimpft. Und was hat Trichet gemacht, als es hart auf hart kam? Nun, dass er den deutschen Vertretern im Staatsanleihen-Streit den Rücken gestärkt hätte, ist nicht überliefert."
... nun ja, ich kann nicht erkennen, dass die Position der deutschen Bundesbank in irgendeinem wichtigen Land dieser Erde eine Mehrheit hätte - ganz zu schweigen von der modernen makroökonomischen Wissenschaftscommunity. Und da sollte man doch eher froh sein, dass sich der EZB-Präsident nicht hat von einer Minderheitenmeinung leiten lassen.


Meine Prognose ist, dass Historiker in ein paar Dekaden zu dem Urteil kommen werden, dass die großen Fehler in der Euroschuldenkrise von der Finanzpolitik gemacht wurden. Die EZB-Politik wird wahrscheinlich nicht in der Form kritisiert werden, wie es die Bundesbank-Franktion derzeit tut, sondern eher für eine zu wenig expanisve Geldpolitik.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Bernanke zu stärkerem Fokus auf Finanzstabilität

Ben Bernanke hat auf einer Konferenz in einer Rede über die Auswirkungen der Großen Rezession auf die Art, wie Geldpolitik in Zukunft verstanden werden wird, gesprochen. Unter anderem sagte er:
"My guess is that the current framework for monetary policy - with innovations, no doubt, to further improve the ability of central banks to communicate with the public - will remain the standard approach, as its benefits in terms of macroeconomic stabilization have been demonstrated. However, central banks are also heeding the broader lesson, that the maintenance of financial stability is an equally critical responsibility. Central banks certainly did not ignore issues of financial stability in the decades before the recent crisis, but financial stability policy was often viewed as the junior partner to monetary policy. One of the most important legacies of the crisis will be the restoration of financial stability policy to co-equal status with monetary policy."
Aufgrund ähnlicher Überlegungen haben wir in der Gemeinschaftsdiagnose die Politik der EZB anders bewertet als die Merheit der Institute.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Herbstgutachten der Gemeinschaftsdiagnose

So, das Herbstgutachten der Gemeinschaftsdiagnose ist soeben veröffentlicht worden. Dies sind die Eckdaten für die Prognose der deutschen Konjunktur:

Das gesamte Gutachten könnt ihr hier (unter News) runterladen.

Das schreiben SPON, Handelsblatt, FTD und FAZ in einer ersten Reaktion (bzw. zweiten, denn Teile des Gutachtens waren schon gestern an die Presse durchgesickert).

Im Politikteil gab es nach langer Zeit noch mal abweichende Meinungen. Und zwar vor allem über die Bewertung der EZB-Maßnahmen der vergangenen Zeit. Hierzu ein Auszug aus dem Minderheitenvotum von IWH/Kiel Economics:
"In diesem Gutachten gehen die Institute an verschiedenen Stellen (so in den Abschnitten »Zur Wirtschaftspolitik«, »Zur Geldpolitik« und im Kapitel 6) auf die Reaktionen der EZB auf die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum ein. Das Konsortium aus IWH und Kiel Economics teilt die diesbezüglich von der Mehrheit der Institute vertretene Position nicht. Unterschiede bestehen bei der Beurteilung der Herabstufung der Bonitätsanforderungen von Sicherheiten im Rahmen der Liquiditätsbereitstellung und in Bezug auf das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen (Securities Market Programme, SMP). Darüber hinaus wird auch eine etwaige Aufstockung der EFSF abweichend beurteilt.

Die Unterschiede beruhen im Wesentlichen darauf, dass das Konsortium aus IWH und Kiel Economics das Risiko des Ausbruchs einer schweren Finanzkrise höher einschätzt als die übrigen Konsortien. So ist die Tatsache, dass die Risikoprämien für deutsche Staatstitel jüngst etwas angezogen haben, nach der Einschätzung des Konsortiums aus IWH und Kiel Economics weniger auf das Anwachsen von expliziten Haftungsrisiken des deutschen Staates zurückzuführen, als auf die erhebliche Zunahme von Risiken, die mit einer möglichen Eskalation der Schulden- und Vertrauenskrise zu einer Finanzkrise für die deutsche Wirtschaft verbunden sind.

Eine solche Entwicklung wird unserer Auffassung nach im Euroraum ohne deutliche Interventionen seitens der EZB oder die EFSF in nächster Zeit kaum zu verhindern sein, nicht zuletzt, weil die von allen Konsortien geforderten ordnungspolitischen Lösungen nicht rechtzeitig realisiert werden können."

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Von den USA lernen ...

... heißt Bankenrekapitalisierung richtig durchführen. Schön, dazu einen Artikel im Handelsblatt zu lesen, in dem es am Ende heißt:
"Eine Lehre kann man daraus [, wie die Rettungsprogramme von 2008/2009 in den USA und Deutschland gelaufen sind,] ziehen: Wenn der Staat nun erneut die Banken rettet, muss er sie wie einst Hank Paulson zwingen, Geld anzunehmen - und zwar alle, nicht nur die, die am meisten wanken. Denn auch die Banken, denen es vergleichsweise gut geht, profitieren massiv von der Rettung ihrer schwächelnden Kollegen: Die Rettung von Pleitebanken beruhigt die Finanzmärkte insgesamt. Für diesen externen Effekt sollten alle Banken gleichermaßen bezahlen, indem sich der Staat an ihnen beteiligt. Nur so hat er die Möglichkeit, bei einer Erholung von steigenden Aktienkursen zu profitieren - und die Kosten für die Staatshilfe wieder einzuspielen.

"Wir dürfen nicht einfach Geld über die Theke schieben, sondern müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die Kapital zur Verfügung stellen, in welcher Form auch immer, sich in den Entscheidungsorganen dieser Banken wiederfinden", sagt deshalb Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker im Interview mit dem Handelsblatt. Juncker offenbar hat vom US-Vorbild gelernt: "Ich bin doch nicht von ich-weiß-nicht-wem gebissen, dass ich luxemburgisches Steuergeld einzahle, und die Gewinne teilen die Herrschaften unter sich."
Hilfen nur gegen Aktien - das muss das Motto der nächsten Rekapitalisierungsrunde sein. Und der Staat muss optimalerweise gegen die Banken auch durchsetzen, dass sich die Aktionäre der Banken, die selber nicht direkt am Abgrund stehen - aber von den Hilfen für den Sektor insgesamt profitieren, auch beteiligt werden müssen. Hier gilt es, einfach positive Externalitäten einer Bankenrettung zu besteuern.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Finanzstressindikator, Ergebnisse für September

Der von mir monatlich berechnete Finanzstressindikator ist im September nochmals ordentlich gestiegen:

Gegenüber August stieg er um mehr als einen Punkt von 1,68 auf 3,26. Damit liegt er jetzt so hoch, das sein aktueller Wert nur von den Werten zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 übertroffen wird. Es zeigt sich, dass die Schuldenkrise im Euroraum nun auch auf den deutschen Finanzmarkt voll durchgeschlagen ist, nachdem der sich in der ersten Jahreshälte noch erstaunlich robust gezeigt hatte.

Schuldenschnitt?

Jetzt wird es ernster.

Und das meint R. Rajan, ehemaliger Chefvolkswirt des IWF, dazu.

Ab Donnerstag, wenn das Herbstgutachten draußen ist, auch wieder mehr Kommentare.

Montag, 10. Oktober 2011

Harte Zeiten für Zombies?

Jetzt fangen die Zombies wieder an zu jammern. Aus dem Handelsblatt:
"In der deutschen Bankenbranche wächst der Widerstand gegen eine staatlich aufgezwungene Rekapitalisierung. „Das käme einer Enteignung gleich“, sagte ein Spitzenbanker eines großen deutschen Geldhauses der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Solche Eingriffe in die Eigentumsrechte zögen mit Sicherheit rechtliche Schritte nach sich, warnte er. Aus zahlreichen Banken war zu hören, dass man eine „Zwangsbeglückung“ durch den Staat zu verhindern suche."
Siehe auch hier und hier zu der Diskussion, ob denn nun ewige Staatenrettung oder Bankenkapitalisierung angebracht wäre ...

Nobelpreis 2011

Der "Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel" des Jahres 2011 geht an Christoph A. Sims und Thomas J. Sargent.

Beide haben vor allem auf dem Gebiet der Makroökonomie geforscht. Insbesondere haben sie an der Entwicklung von empirischen Analysemethoden gearbeitet. Dabei ging es ihnen darum, zu erforschen, wie man Erwartungen modellieren und damit Ursache und Wirkung identifizieren kann.

Zur Begündung sagte das Komitee:

"Thomas Sargent has shown how structural macroeconometrics can be used to analyze permanent changes in economic policy. This method can be applied to study macroeconomic relationships when households and firms adjust their expectations concurrently with economic developments. Sargent has examined, for instance, the post-World War II era, when many countries initially tended to implement a high-inflation policy, but eventually introduced systematic changes in economic policy and reverted to a lower inflation rate."

"Christopher Sims has developed a method based on so-called vector autoregression to analyze how the economy is affected by temporary changes in economic policy and other factors. Sims and other researchers have applied this method to examine, for instance, the effects of an increase in the interest rate set by a central bank. It usually takes one or two years for the inflation rate to decrease, whereas economic growth declines gradually already in the short run and does not revert to its normal development until after a couple of years."

Ein Nobelpreis, den man guten Gewissens für die Ökonometrie zählen kann.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Zwangskapitalisierung

Der IWF drängt die Regierungen in Europa endlich das Kernproblem bei der Lösung der Schuldenkrise anzugehen, nämlich die Rekapitalisierung des Bankensektors.

Siehe u.a. dazu auch das Fazit von Ch. Lagarde zu den Annual Meetings des IWFs.
Link
Update: Und so reagiert die deutsche Politik, der SoFFin soll vielleicht wiederbelebt werden.