Mittwoch, 21. Dezember 2011

Asymmetrische Monetaristen?

W. Münchau schreibt auf Spiegel Online über Asymmetrien im Denken (deutscher) Monetaristen.

In gewisser Weise kann man ihm da folgen. Die betroffenen würden wahrscheinlich als Gegenargument bringen, dass man nun einen in den Jahren vor der Krise akkumulierten Überschuss an Geld abbauen muss (meine Vermutung). Allerdings verkennt das, dass die Geldnachfrage anscheinend instabil war; anders kann man die niedrigen Inflationsraten bei gleichzeitig stark zunehmender Geldmenge nicht erklären. Und das wiederum bedeutet, dass nichts dafür spricht, dass das "Geld aus der Vergangenheit" nun in irgendeiner Weise preissteigernd wirken wird.

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