Mittwoch, 29. Februar 2012

Schön, dass es doch noch Optimisten gibt ...

Mein Koautor Prakash Loungani hat mit Fred Bergsten, Gründer des Peterson Instituts, ein Interview geführt, in dem sie u. a. über den Euro und die derzeitige Krise sprechen. (Kurzfassung auf Prakashs Blog.)

Bergsten argumentiert, dass die derzeitige Eurokrise nur eine einer Reihe von Krisen ist, aus denen die Europäische Union jeweils gestärkt und stärker integriert hervorgegangen ist. Seine Kernaussage dazu, warum der Euro überleben wird:
"[...] but again, based on this political kind of motive, I say very strongly Germany will pay whatever it has to pay, both because of that continuing geo-strategic imperative, but also now because the euro is so hugely important to Germany’s economy. The ECB will discount to whatever extent it has to to avoid a collapse even though they can’t say that they’ll do it and, therefore, can’t give the markets the assurance they want.

So I’m actually quite confident still, despite all the rumor mills, that the euro will survive. There will be no widespread defaults. The Greeks might have to, but you might say they’ve already defaulted a lot."
Und das wäre auch mein Basisszenario. Auf den ersten Blick wird das vielleicht nicht billig für die "Nordeuropäer" (inkl. Deutschland) ... aber geopolitisch ist der Erhalt des Euro mehr oder weniger unbezahlbar.

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