Mittwoch, 8. Februar 2012

Wieso Anpassung genau so und nicht anders?

DB Research hat eine Studie mit dem Titel "Wirtschaftliche Anpassung im Euroraum: Wo stehen wir?" veröffentlicht. Darin heißt es direkt auf der ersten Seite zu folgender Abbildung:

"Eine einfache illustrierende Berechnung zeigt, dass das BIP in Griechenland, Portugal und Spanien wahrscheinlich noch deutlich stärker schrumpfen muss, damit ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht erreicht wird."
Abgesehen davon, dass aufgrund von (technologischen) Aufholprozessen und unterschiedlicher Demographie ja auch im Gleichgewicht nicht alle Länder des Euroraums mit gleicher Rate wachsen müssen, steht doch die Frage im Raum (wird aber in Deutschland gerne übersehen): Warum nicht dadurch anpassen, dass die Binnennachfrage in Deutschland, Italien und Portugal steigt?

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