Mittwoch, 27. Juni 2012

Whelan über Target 2

Im Netz ist eine schöne Präsentation von K. Whelan einzusehen, in der er seine Sicht auf die Target-2-Debatte darlegt. Darin findet sich auch folgende Graphik:

Sie verdeutlicht schön, dass sich die Risiken der deutschen Volkswirtschaft über die Entwicklung der Bilanzen des ESZB nicht erhöht haben. Was über die seit Krisenbegin ungleich über die Mitgliedsländer verteilte Geldschöpfung ermöglicht wurde, ist die Reduzierung des privaten deutschen Exposures gegenüber den Krisenstaaten des Euroraums.

Das ist natürlich für den Steuerzahler vielleicht eine unschöne entwicklung, für den deutschen Sparer hingegen gerade zu ein Glücksfall - der konnte seine Schäfchen in aller Seelenruhe ins Trockene holen. Und da die Politik in Deutschland anscheinend generell ein Faible für die Sparer und Kapitalgeber hat (Design der Bankenrettung, Einstellung zu Niedrigzinsen, Inflationsphobie) ist doch, wie es bislang gehändelt wurde, nur folgerichtig ...

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