Mittwoch, 11. Juli 2012

Das Ende ist nah ...

Folgende Abbildung aus einem Report der Credit Suisse steht heute auf FT Alphaville und zeigt, dass die Politik schleunigst erklären muss, wie sie den Euroraum langfristig überlebensfähig machen will.
Seit Mitte vergangenen Jahres fließt Kapital aus Spanien ab ... und zwar in einem sich von Monat zu Monat beschleunigendem Tempo. 

Für Italien sieht die Sache in der Dynamik ein wenig unbedrohlicher aus ... im Niveau aber nicht.

Das Problem ist, dass neben den Rückzug ausländischer Kapitalgeber vermehrt Depositenverlagerungen von Inländern dieser Staaten kommen werden bzw. schon kommen. Stoppt man diesen Prozess nicht mit Maßnahmen, die sicherstellen, dass ein Euro auf spanischen und italienischen Banken auch in ein paar Jahren (bzw. ein paar Monaten) noch ein Euro ist, dann kann man den Euroraum am besten eher heute als morgen auflösen ... denn alles Abwarten verschlimmert die Lage nur noch.

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