Mittwoch, 25. Juli 2012

Noch 'ne Meinung ...

So: Wo nun fast jeden Tag neue Ökonomenmeinungen zur Eurokrise in die Öffentlichkeit getragen werden, will ich auch die jüngste Schrift nicht unerwähnt lassen.
Eine Gruppe von Ökonomen hat über das INES eine Studie über Auswege aus der Krise und notwendige institutionelle Reformen im Euroraum veröffentlicht (Bericht darüber in der F.A.Z.)

Mit dabei sind unter anderem: Peter Bofinger, Giancarlo Corsetti, Paul De Grauwe, Lars Feld, Jean-Paul Fitoussi, Daniel Gros, Lucrezia Reichlin, Dennis Snower, Beatrice Weder di Mauro. 

Die Autoren fordern darin kurzfristig Maßnahmen, um die Krise zu beenden, bzw. nicht weiter eskalieren zu lassen und langfristig eine stärkere Integration der Mitgliedsländer des Euroraums. Das Abstract:
"It is still possible - economically and politically – to find a way out of the euro zone crisis if policy makers separately address two problems: dealing with the legacy costs of the initially flawed design of the euro zone, and fixing the design itself. The former requires significant burden sharing and an economic strategy that focuses on stabilising the countries that are suffering from recession and capital flight. In contrast, fixing the design requires a financial (banking) union with  strong euro-area institutions and a minimal fiscal backstop."
Interessante Lektüre. Die Empfehlungen an die Politik sind weit von dem entfernt, was in den vergangenen Jahren als Lösungsmaßnahmen ergriffen wurde.

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