Freitag, 13. Juli 2012

Rezessionsbekämpfung und Strukturreformen

Brad DeLong schreibt über den seiner Meinung nach nicht existierenden Widerspruch zwischen Maßnahmen zur Wiederherstellung einer normalen Kapazitätsauslastung und Reformen, die das strukturelle Wachstumspotential einer Volkswirtschaft beleben.
"Would any policies to deal with any of these structural challenges [eine Reihe von Aspekten die er vorher zitiert] be hindered by policies to boost aggregate demand up to potential output? No. Would every policy I can think of to deal with any of these structural challenges be helped by policies to boost aggregate demand up to potential output? Yes."
Ich finde das recht plausibel. Natürlich ist aus politischer Sicht ein gewisses Maß an Krisenstimmung sicherlich nicht verkehrt, um Reformen durchsetzen zu können (siehe Deutschland am Anfang des vergangenen Jahrzehnts); aber Akzeptanz und Finanzmittel für Strukturreformen in einer sehr depressiven Wirtschaftslage zu mobilisieren ist sehr schwierig (siehe Griechenland heute).

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