Donnerstag, 23. August 2012

BIP-Details

Die Details zur Entwicklung des BIP im zweiten Quartal sind heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht worden.

Fußball-Prognosen

Die Bundesliga-Saison 2012/13 steht vor der Tür ... und natürlich boomt dadurch direkt wieder das Fußballprognosebusiness.

Dienstag, 21. August 2012

Noch mal was zum sanften Paternalismus

Ich hatte bereits in der Vergangenheit in einem Beitrag beschrieben, dass ich Probleme mit der Argumentation derjenigen habe, die dem Umsetzen von Erkenntnissen aus der Verhaltensökonomie - unter dem Stichwort "sanfter Paternalismus" - ablehnend gegenüber stehen. Heute findet sich zu diesem Thema in der F.A.Z. ein weiterer Beitrag, dessen Argumentation ich nicht einleuchtend finde.

Weidmanns Rolle

Das Handelsblatt druckt zwei Meinungen zur Rolle von J. Weidmann bzw. der Bundesbank für die europäische Geldpolitik.

Sonntag, 19. August 2012

Läutet die EZB eine neue Runde im Euro-Spiel ein?

Der Spiegel berichtet, dass die EZB wohl auf der nächsten Sitzung im September beschließen könnte, Obergrenzen für die Zinsaufschläge bei Staatsanleihen aller Mitgliedsstaaten gegenüber deutschen Staatsanleihen zu spezifizieren.

Dienstag, 14. August 2012

F.A.Z. zur EZB-Politik

Dass man das jüngste Manöver des ESZB zur Erhaltung der griechischen Zahlungsfähigkeit so wie die F.A.Z. nicht gutheißen kann, versteht sich. Und den Satz ...
"Die Überlebenshilfe ist ein politischer Dienst für die Staats- und Regierungschefs, die dadurch erst nach dem Sommerurlaub über die Konsequenz aus dem tristen „Fortschrittsbericht“ der Troika für Hellas entscheiden müssen."
... sollte man in allen Finanzministerien des Euroraums großflächig plakatieren.

Gleichzeitig wäre es mal erfrischend einen EZB- bzw. Euroraum-Wirtschaftspolitik-kritischen Beitrag zu lesen, in dem auf die Kritik am Seienden ein konkreter Vorschlag des Wünschenswerten folgt.

Und um auf H. Steltzners Frage zu antworten: Eine langfristige Rettung des Euro war die Aktion natürlich nicht - dazu sind Maßnahmen ganz anderer Tragweite notwendig. 

Aber ohne die nun schon recht zahlreichen Aktionen der EZB hätte der Euroraum in den vergangenen Jahren schon mehrfach auf Pfade einschwenken können, an deren jeweiligem Ende der Zusammenbruch der gemeinsamen Währung gestanden hätte. Insofern: Kurzfristig hat das ESZB dem Euro mal wieder den Arsch gerettet.

Denn: Mal schnell Griechenland pleite gehen und austreten lassen und dann fröhlich und ohne Sorgen weitermachen, als wäre nichts gewesen, ist keine (billige) Option (wie auch der Economist schreibt) und wird wohl nur von denjenigen als solche ernsthaft diskutiert, die die Literatur über transnationale Ansteckungseffekte nicht kennen oder deren Ergebnissen sehr wenig Gewicht beimessen.

Mittwoch, 8. August 2012

Finanzstressindikator, Ergebnisse für Juli

Nach dem Urlaub habe ich nun den Wert des Finanzstressindikators basierend auf den Daten bis Juli berechnet.


Der Index ist - anders als man bei den Diskussionen um die Zukunft des Euroraums denken würde - stark von 1,32 auf 0,68 gefallen. Insbesondere die Volatilität am Aktienmarkt sowie die Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen gingen deutlich zurück.