Freitag, 28. September 2012

Steinbrück wirds

Dass es einer von den "Stones" machen würde, war eigentlich lange klar - nun gibt also Peer Steinbrück den Kanzlerkandidaten der SPD. Deswegen ist davon auszugehen, dass auch seine Vorschläge zur Bankenregulierung im Wahlkampf eine Rolle spielen werden.

Vor ein paar Tagen hat er dazu sein Thesenpapier veröffentlicht, das folgendermaßen beginnt:
"Seit   Ausbruch   der   internationalen   Finanzkrise   Mitte   2007   steht   eine   Frage unbeantwortet  im  Raum:  Wer  bestimmt  den  Lauf  von  Wirtschaft  und  Gesellschaft - entgrenzte  Finanzmärkte  getrieben  von  anonymen  Managern,  die  unter  weitgehender Haftungsfreistellung   mit   unvorstellbaren   Summen   auf   Renditejagd   gehen,   oder demokratisch  legitimierte  Institutionen?  Die  Antwort  auf  diese  Frage  und  damit  die politische Bändigung eines finanzmarktgetriebenen Kapitalismus ist eine entscheidende politische Herausforderung unserer Zeit."
Auf dem Blick Log konnte man bereits eine erste Einschätzung zu dem darin aufgestellten Forderungskatalog lesen.

In jedem Fall ist zu hoffen, dass ein Spitzenkandidat Steinmeier dazu führt, dass im Bereich der Politik mehr über die Regulierung der Finanzmärkte diskutiert wird. Und das kann erst mal nicht schlecht sein!

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