Samstag, 5. Januar 2013

F.A.Z. berichtet aus San Diego

Auf dem Wirtschaftsblog der F.A.Z. wird zur Zeit über die AEA-Tagung in San Diego berichtet. Es lohnt sich, in den einen oder anderen Beitrag mal reinzuschauen.

Heute wundert sich beispielsweise Patrick Welter darüber, dass bei einem Panel über Staatsverschuldung anscheinend keiner der Ökonomen die Haushaltspolitik der USA in Grund und Boden verdammen wollte. Der Beitrag klingt ein bisschen so, als finde er das ärgerlich und unfair - wo doch alle immer auf den Staaten des Euroraums rumhacken.

Aber ist es das, wenn man bedenkt, dass i) die USA - wie im Beitrag auch erwähnt - im Gegensatz zu den Staaten des Euroraums noch eine eigene Geldpolitik haben ... sich also in heimischer Währung verschulden, ii) ein Großteil des derzeitigen Budgetdefizits der USA zyklischer Natur ist und iii) die Zinsen zu denen sich die US-Bundesregierung Geld leihen kann sehr niedrig sind?

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