Mittwoch, 10. April 2013

F.A.Z. über EZB-Studie

Holger Steltzner nimmt die EZB-Studie zu den Vermögen im Euroraum sehr unreflektiert auf.

Ob er wohl wirklich lieber ein "reicher" Grieche wäre?
"Der Versuch der EZB, die erstmals von amtlicher Seite erhobene Vermögensverteilung zu relativieren, ändert nichts an den unglaublichen Fakten. Gemessen am mittleren Haushaltsvermögen (Median) liegt Deutschland nicht irgendwo im Mittelfeld, sondern ganz unten. Mit 51.000 Euro sind Deutsche sogar die ärmsten Europäer; sie sind halb so reich wie die Griechen. Zusammen mit den nicht ganz so armen Slowaken, Österreichern und Finnen haften sie in unvorstellbarem Ausmaß für Staatsschulden Südeuropas, in denen die Privathaushalte viel reicher sind."
... ich glaube es nicht. Warum die F.A.Z. so einen Text abdruckt? Dazu hat Mark Schieritz von der ZEIT folgende Meinung:
"Aber es geht hier nicht mehr um Wahrheit oder Erkenntnis, sondern um Politik."

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