Dienstag, 14. Mai 2013

Romer über Japan

G. Mankiw verlinkt eine Rede von Christina Romer, in der sich diese über die Lehren aus der Großen Depression für das aktualle "Politikexperiment" in Japan äußert.

Ihr Fazit ist, dass wahrscheinlich nur ein Regimwechsel in der Wirtschaftspolitik (Rooseveltonomics in den 1930ern und Abenomics im heutigen Japan) dazu führt, eine deflationäre Depression zu überwinden.

Gleichzeitig ist sie natürlich auch nicht sicher, dass das Experiment gelingt, schreibt aber - wie auch bereits in einem vorherigen Aufsatz -, dass Untätigkeit aus Angst vor potentiellen Kosten eines Politikwechsels die schlechtere Alternative zum Experimentieren mit unkonventionellen/neuen Politikansätzen sei.
"Often humility can lead to paralysis. If policymakers are unsure about the effectiveness of a policy or fear there could be large costs, they may just do nothing or be willing  to take  only  small  steps. [...] In a recent paper, David Romer and I discuss that such views are potentially very destructive. [...]

But there is another much more positive direction that humility can take policymakers.  Humility about how much we don’t know can lead policymakers to admit when something isn’t working. [...] This positive kind of humility can lead to  experimentation. Rather  than assuming  that  doing  nothing is the best  course, policymakers can  choose  to  act aggressively on the best evidence available, even if it is highly imperfect."

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