Mittwoch, 28. August 2013

Neue Daten zum deutschen Arbeitsmarkt

Der Trend zu mehr "atypischen" Beschäftigungsverhältnissen scheint unterbrochen zu sein.

(Wobei ich mich frage, was in vielen Fällen an einem Zeitvertrag (z. B. im akademischen Bereich) oder einer Teilzeitbeschäftigung (z. B. während der Kindererziehung) atypisch sein soll.)

Jedenfalls hat das Statistische Bundesamt Daten für 2012 veröffentlicht, nach denen die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse ggü. dem Vorjahr gesunken ist, während die Zahl der regulären Beschäftigungsverhältnisse (Voll- u. Teilzeit) deutlich gestiegen ist.

Hier das ganze mal graphisch aufbereitet:


Insgesamt stehen 24,2 Mio. Normalarbeitsverhältnissen 7,9 Mio atypische gegenüber.

Man sieht an der aktuellen Entwicklung, dass die Arbeitnehmer bei zunehmenden Knappheiten auf dem Arbeitsmarkt (neben höheren Gehaltssteigerungen) auch wieder bessere Beschäftigungsverhältnisse durchsetzen können.

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