Samstag, 9. November 2013

Bankenrettung in der Schweiz

So kann man es auch machen:
"Die Großbank UBS kauft die 2008 von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegründete „Bad Bank“ zurück. Die SNB macht mit dem Stabilisierungsfonds (Stab Fund) sogar noch ein Geschäft. Sie zieht aus der Abwicklung einen Erlös von knapp 3,8 Milliarden Dollar zugunsten ihrer Jahresrechnung 2013. Hinzu kommen Zinseinnahmen über 1,6 Milliarden Dollar über die Laufzeit des von ihr seinerzeit gewährten Milliarden-Darlehens. Hieraus errechnet sich eine jährliche Rendite von ansehnlichen 8,0 Prozent in dem einstigen Hochrisikofonds. [...]

Neben der „Bad Bank“ für die nicht mehr handelbaren Wertpapiere sprang im Oktober 2008 der Staat der bedrängten UBS auch mit einer Pflichtwandelanleihe zur Seite. Die 6 Milliarden Franken Rettungskapital zahlten sich besonders gut aus. Schon im Sommer 2009 konnte die Subvention getilgt werden. Die Regierung erzielte dabei nicht weniger als 1,2 Milliarden Franken Gewinn."
In Deutschland wurden dagegen Risiken (z.B. bei der Commerzbank) zu Preisen und Konditionen übernommen, die es sehr unwahrscheinlich machen, dass die öffentliche Hand damit am Ende ein gutes Geschäft gemacht haben wird.



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