Donnerstag, 12. Dezember 2013

Eigenkapitalvorschriften für Staatsanleihen-Portfolien

Die EZB arbeitet anscheinend daran, durchzusetzen, dass Banken künftig bei der Ermittlung der risikogewichteten Kapitalquote auch ihre Bestände an Staatsanleihen berücksichtigen müssen.

Die F.A.Z. schreibt mit Verweis auf ein heutiges Interview von P. Praet in der FT:
"Die Europäische Zentralbank will, dass Banken auch für sie Kapital zur Sicherheit vorhalten. Davon verspricht sich die Bank zwei Vorteile.

Einmal wären Banken und Staaten nicht mehr so abhängig voneinander. 

Zudem erhofft sich die EZB, dass die Banken die üppige Liquidität der Zentralbank künftig eher als Kredite an Unternehmen und Haushalte ausgeben."
Ich denke, dass vor allem der erste Punkt für die zukünftige Stabilität und Integration des Bankensektors im Euroraum sehr wichtig ist.

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