Donnerstag, 12. Dezember 2013

Volcker-Regel

In den USA kommt nun die "Volcker-Regel", nach der es den Banken zukünftig nicht mehr erlaubt ist Eigenhandel zu betreiben.

Aus der F.A.Z.:
"Die nach dem ehemaligen Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Paul Volcker benannte Richtlinie verbietet Banken in Amerika bis auf wenige Ausnahmen den Eigenhandel mit Wertpapieren. Danach dürfen Banken sich kaum noch an spekulativen Hedgefonds oder Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) beteiligen. Die Regel ist Teil des Mitte 2010 verabschiedeten Dodd-Frank-Finanzmarktreformgesetzes. Die Aufsichtsbehörden haben drei Jahre benötigt, um das Werk zu beenden – deutlich länger als erwartet. Die Vorschriften umfassen mehr als 900 Seiten. Banken haben bis Juli 2015 Zeit, die Vorgaben umzusetzen."
Ich denke ein richtiger Schritt. Denn die volkswirtschaftliche Aufgabe von Banken ist es ja nicht, Wertpapiere auf eigene Rechnung zu handeln, sondern Einlagen von Sparern in Kredite an Unternehmen oder sonstige Investoren umzuwandeln.

Warum man (aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive) beides unter einem Dach machen sollte, hat sich mir noch nie erschlossen.

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