Donnerstag, 30. Januar 2014

Leichte Straffung der US-Geldpolitik

Die Fed macht weiter ernst.

Gestern kündigte die US-Notenbank nach der letzten Sitzung mit B. Bernanke als Vorsitzendem an, die Aufkäufe von festverzinslichen Wertpapieren im Februar um weitere 10 Mrd. US-Dollar zu kürzen - auf dann noch 65 Mrd. US-Dollar.

Ich erwarte, dass die Käufe von Staatsanleihen bis zum Jahresende vollständig eingestellt werden.

Viele Beobachter ziehen die geldpolitische Wende in den USA als Erklärung für die starken Abwertungen von Währungen aus Schwellenländern heran. 

Dies mag für die graduelle Abwertung über die vergangenen 12 Monate stimmen. Es kann aber eigentlich nicht die aktuelle Zuspitzung erklären, weil die Fed sich eigentlich genau entlang dem erwarteten Entscheidungspfad bewergt. Eigentlich brachten die beiden letzten Sitzungen keine Überraschungen ...

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