Mittwoch, 26. Februar 2014

Finanzielle Repression

Normalerweise lese ich die Beiträge auf dem Blicklog ja ganz gerne, aber ...

... heute taucht in einem Beitrag von K.-H. Thielmann der - woher auch immer stammende - Anspruch auf, auch in Zeiten eines enormen gesamtwirtschaftlichen Sparüberschusses ein Recht auf positive risikofreie Realzinsen auf.
"Man mag ja über die Ursachen und Konsequenzen von finanzieller Repression geteilter Meinung sein. Dass wir sie an den Kapitalmärkten derzeit haben, steht aber unzweifelhaft fest.

Um dies nicht zu sehen, muss man schon einen ziemlichen Knick in der Optik haben. Oder man muss ein realitätsferner Ökonom in einem Elfenbeinturm mit fest zubetonierten Fenstern sein, was dann wieder ein besonderes Schlaglicht auf den bedauernswerten Zustand der Volkswirtschaftslehre in unserem Land wirft."
Ich würde aus Erfahrung erst mal sagen, dass im Bereich der Makroökonomik leider nichts unzweifelhaft fest steht. Und dass es sehr viele gute Gründe dafür gibt, dass die gleichgewichtige Entlohnung fürs Sparen derzeit eben sehr niedrig ist (hier und hier).

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