Mittwoch, 5. März 2014

Handelsüberschuss

Oha.

"Im Streit um die hohen deutschen Exportüberschüsse rückt die Bundesregierung ganz offenkundig von ihrem bisherigen Konfrontationskurs mit der EU-Kommission ab. Das ergibt sich aus einem internen Papier des Wirtschaftsministeriums, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

In dem Dokument wird erstmals ohne jede Einschränkung anerkannt, dass "exzessive und dauerhafte Ungleichwichte" in den Handelsbilanzen einzelner europäischer Staaten "schädlich für die Stabilität der Euro-Zone" seien. Es sei deshalb richtig, dass die EU-Kommission solche Ungleichgewichte genau untersuche."
Praktische Relevanz wird dieser Positionswechsel wohl nicht so schnell haben, aber zumindest ist das Problembewusstsein im Politikapparat angekommen.

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