Samstag, 17. Mai 2014

ETFs?

In der F.A.Z. wird wieder gemeckert, dass ...
"...[d]ie Zeche für solch eine Geldpolitik [die mit niedrigen Zinsen die Konjunktur stützt] [...] der Sparer [zahlt]. Profiteure sind neben Banken vor allem global investierende Vermögensbesitzer. Sie danken den Zentralbanken und gewinnen durch den Börsen- und Immobilienboom."
Komisches Argument, wenn man bedenkt, dass eigentlich jeder für sehr wenig Gebühren über ETFs in alle möglichen Anlageformen weltweit investieren kann.

Aber irgendwie gibt es in Deutschland immer noch die Vorstellung, dass "der kleine Sparer" irgendwelche garantierten Rechte auf einen bestimmten risikolosen Zins hat.

(Alles andere am Anfang des Beitrags kann ich mehr oder weniger unterschreiben - auch wenn ich nicht glaube, dass von der Einführung des Mindestlohns gravierende negative Effekte ausgehen. Jedenfalls ist die empirische Evidenz für eine solche These eher dünn ...)

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