Donnerstag, 15. Mai 2014

Konjunktur in Deutschland zieht an

... wobei der mäßig kalte Winter seinen Teil dazu beigetragen hat.

Laut erster Schnellschätzung war das reale BIP in Deutschland im ersten Quartal 2014 saisonbereinigt 0,8% größer als im Vorquartal.


Das Bundesamt schreibt:
"Die deutsche Wirtschaft hat wieder Fahrt aufgenommen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im ersten Quartal 2014 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,8 % höher als im vierten Quartal 2013. Damit hat der moderate Wachstumskurs des vergangenen Jahres (+ 0,4 % im Schlussquartal 2013) an Dynamik gewonnen. Bei diesem kräftigen Wachstum zum Jahresbeginn spielte allerdings auch die extrem milde Witterung eine Rolle, [...].

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich – preis-, saison- und kalenderbereinigt – nach vorläufigen Berechnungen ausschließlich aus dem Inland. Die privaten Haushalte und der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn. Auch die Investitionen entwickelten sich erfreulich: Sowohl in Bauten als auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2013; der Aufbau von Vorräten stützte ebenfalls das BIP. Dagegen bremste der Außenhandel das Wirtschaftswachstum: Nach vorläufigen Berechnungen wurden zum Jahresbeginn 2014 weniger Waren exportiert, aber deutlich mehr Waren importiert als im Schlussquartal 2013."
Alles andere als eine Verlagerung der Nachfrageimpulse vom Ausland auf die Binnenwirtschaft wäre bei der derzeitigen Konstelation im Euroraum aber auch ein großes Rätsel ...

Der statistische Überhang beträgt damit nun schon 1,5%, d.h. selbst wenn das reale BIP in den anderen drei Quartalen des Jahres nicht weiter zulegte, wäre das reale BIP für das Jahr 2014 um 1,5% höher als die Produktion im Jahr 2013.

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