Mittwoch, 8. Oktober 2014

Asymmetrische Risiken

Bill McBride weist auf einen wichtigen Satz im jüngsten FOMC-Protokoll hin.

Und zwar auf den von mir hervorgehobenen in der folgenden Passage des Protokolls:
"In addition, some participants saw the current forward guidance as appropriate in light of risk-management considerations, which suggested that it would be prudent to err on the side of patience while awaiting further evidence of sustained progress toward the Committee's goals. In their view, the costs of downside shocks to the economy would be larger than those of upside shocks because, in current circumstances, it would be less problematic to remove accommodation quickly, if doing so becomes necessary, than to add accommodation."
I couldn't agree more. Zentralbanken wissen ziemlich genau, was zu tun ist, wenn die Inflation über das Ziel hinausschießt ... nämlich Zinsen so weit wie nötig anheben. Schwieriger ist es, wenn die Inflation zu niedrig ist, die Zinsen aber schon bei 0%.

Ich denke, wir werden in den kommenden Jahren noch einige Forschung dazu sehen, welche Kosten durch ein temporäres Berühren der Nullzinsschranke entstehen. Dies könnte langfristig zu geänderten Zielfunktionen für die großen Zentralbanken führen, die (moderaten) Abweichungen vom Inflationsziel nach oben weniger Gewicht geben als gleichgroßen Abweichungen nach unten.

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