Montag, 15. Dezember 2014

Deutschland gegen die EZB

... jetzt spricht sich sogar P. Bofinger gegen weitere expansive Maßnahmen der EZB aus.

Das Handelsblatt berichtet, dass er sich um die deutschen Sparer sorgt und es für gefährlich hält, wenn diese sauer auf die EZB würden.
"Ein Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank würde den deutschen Sparer belasten und könne den Ruf der Notenbank in Deutschland gefährden. Davor warnt Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung."
Weiter unten heißt es dann:
"„Zentralbankgeld gibt es schon jetzt wie Freibier“. Wenn man die Sättigungsmenge erreicht habe, und der Preis bei null liege, dann helfe es nicht, noch mehr Freibier hinzustellen. „Es wird nicht mehr konsumiert“, so Bofinger."
Zusammengenommen beschreiben die zwei Passagen aber genau, was unter dem Strich der Effekt solcher Maßnahmen sein soll: Das langfristige Zinsniveau wird gedrückt, dadurch wird das Sparen relativ zum Konsumieren unattraktiver und die privaten Haushalte sparen weniger und konsumieren mehr.

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