Donnerstag, 1. Januar 2015

Bargeldnachfrage in Griechenland

Während im Dezember Neuwahlen in Griechenland immer wahrscheinlicher wurden (und nach dem dritten gescheiterten Versuch einen Präsidenten zu wählen nun feststehen), stieg die Nachfrage nach Bargeld drastisch an.

"Aus Angst vor politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen hoben Medienberichten zufolge im Dezember zahlreiche Sparer und Unternehmen insgesamt 2,5 Milliarden Euro von ihren Bankkonten ab. Einige Experten diskutieren wieder offen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Umfragen deuten auf einen spannenden Wahlkampf und ein knappes Wahlergebnis hin.

Die derzeitige «Mini-Kapitalflucht» sei ungewöhnlich und lasse sich nur damit erklären, dass die Bürger sich große Sorgen angesichts der vorgezogenen Wahlen am 25. Januar machen, berichtete die konservative Athener Zeitung «Kathimerini» am Mittwoch. Die Tendenz, Geld abzuheben, hatte demnach bereits im November im Umfang von rund 200 Millionen Euro begonnen. Ein Ansturm auf die Banken sei dies nach Schätzungen von Fachleuten eindeutig nicht. Die Entwicklung zeige aber die Besorgnis der Bürger, hieß es in dem Zeitungsbericht."
In jedem Fall wird 2015 in Sachen Griechenland noch interessant, denn überschuldet ist das Land einfach immer noch und irgendetwas muss passieren.

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