Donnerstag, 12. März 2015

EZB-Daumenschrauben?

Für Varoufakis fühlt es sich so an. In der Realität sieht es ganz anders aus.

Die F.A.Z. berichtet über Varoufakis' Beschwerden über die EZB:
"Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeworfen, Druck auf seine Regierung auszuüben. „Aus meiner Sicht verfolgt die EZB eine Politik gegenüber unserer Regierung, die ihr die Luft zum Atmen nimmt“, sagte Varoufakis in einem am Donnerstag ausgestrahlten Interview des Fernsehsenders Mega TV. Auf diese Weise sollten zudem die anderen Staaten der Euro-Zone und der Internationale Währungsfonds (IWF) gezwungen werden, eine Übereinkunft mit Griechenland zu erzielen."
Das ist ein starkes neues Kapitel in der Geschichte der Verschwörungstheorien der neuen griechischen Regierung.

Tatsache ist, dass die EZB bzw. das gesamte ESZB die bestehenden Regeln bis zum Äußersten ausreizen, um den griechischen Bankensektor am Leben zu halten. Insofern müsste es eigentlich heißen, dass die EZB dafür sorgt, dass in Griechenland überhaupt noch eine Bank "atmet".

Hier davon zu sprechen, dass die EZB Griechenland schaden möchte, ist schon ein starkes Stück.

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