Freitag, 27. März 2015

Prognosen für die Weltwirtschaft

In einem neuen Arbeitspapier schaue ich mir mit zwei Kollegen an, ob man aus globaler Sicht bessere und koherentere Prognosen für die Konjunktur in einer Reihe wichtiger Volkswirtschaften machen kann, wenn man dazu auch ein globales Modell nutzt.


In diesem Papier findet man auch alle Details über das Modell, welches das gleiche ist, das wir auch in einem anderen Beitrag nutzen, in dem wir uns die Fähigkeit des Modells Rezessionen zu prognostizieren anschauen.

Die Zusammenfassung des neuen Diskussionspapiers lautet wie folgt:
"We analyze how modeling international dependencies improves forecasts for the global economy based on a Bayesian GVAR with SSVS prior and stochastic volatility. To analyze the source of performance gains, we decompose the predictive joint density into its marginals and a copula term capturing the dependence structure across countries. The GVAR outperforms forecasts based on country-specific models. This performance is solely driven by superior predictions for the dependence structure across countries, whereas the GVAR does not yield better predictive marginal densities. The relative performance gains of the GVAR model are particularly pronounced during volatile periods and for emerging economies."
Am interessantesten ist das Ergebnis, dass die verbesserte Prognosegüte aus globaler Sicht ausschließlich auf die bessere Prognose der Abhängigkeiten zwischen Variablen verschiedener Länder zurückzuführen ist, wohingegen sich, wenn man nur die Prognosen für eine einzelne Variable anschaut, keine Verbesserung beobachten kann.

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