Donnerstag, 30. April 2015

Gutachten der Gemeinschaftsdiagnose

Da habe ich doch glatt vergessen, hier das Frühjahresgutachten der Gemeinschaftsdiagnose zu verlinken.

Veröffentlicht wurde es schon vor zwei Wochen am 16. April.

Das vollständige Gutachten kann man z.B. hier runterladen.

Die gaaanz kurze Zusammenfassung lautet so:
"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Sie wird stimuliert von unerwarteten expansiven Impulsen, insbesondere dem Verfall des Ölpreises und der starken Abwertung des Euro. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 2,1 Prozent steigen. Das 68-Prozent-Prognoseintervall reicht dabei von 1,4 bis 2,8 Prozent. Dabei ist der Konsum die Stütze des Aufschwungs. Zudem gehen vom übrigen Euroraum wieder leicht positive Impulse aus, so dass auch der Außenhandel zur Expansion beiträgt. Im kommenden Jahr dürfte sich das Tempo nur wenig verlangsamen. Die Abwertung des Euro wird die Konjunktur dabei weiter beleben, während die positiven Effekte des gesunkenen Ölpreises auslaufen. Die öffentlichen Haushalte dürften in diesem und im nächsten Jahr mit deutlichen Überschüssen von jeweils über zwanzig Milliarden Euro abschließen. Angesichts struktureller Überschüsse ist die Gelegenheit jetzt günstig, den Einkommensteuertarif – insbesondere im Bereich kleiner und mittlerer Einkommen – leistungsfreundlicher zu gestalten."
Das Schwerpunktkapitel befasst sich dieses Mal mit den Effekten des starken Ölpreisrückgangs.

Insgesamt ein sehr gelungenes Gutachten, wie ich finde.

(Disclaimer: Ich habe am Gutachten mitgearbeitet, und zwar an der Prognose und Analyse der US-Konjunktur.)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen