Dienstag, 14. Juli 2015

Wie wäre es mal mit ausgewogen?

P. Krugman schreibt in letzter Zeit viel Mist. Aber andere auch.

Krugman sieht die Griechenlandkrise sehr einseitig, z.B. hier.

Seine Gegner aber auch, z.B. N. Piper in der SZ:
"Im Grunde vertritt Krugman einen Hyper-Keynesianismus: Was immer auch passieren mag, neue Schulden, niedrigere Zinsen und höhere Staatsausgaben sind immer richtig. Sparpolitik, oder "Austerität", ist immer falsch."
Soweit ich Krugman lese (und ich lese viel von ihm) setzt er sich halt für Finanzpolitik als Konjunkturstabilisator in Zeiten ein, wo die Geldpolitik aufgrund der Nullzinsschranke nur noch eingeschränkt wirken kann. Und dieses Themengebiet der Interaktion zwischen Geld- und Fiskalpolitik an der Nullzinsschranke hat Krugman in den 1990ern maßgeblich "miterfunden".

Rufe nach mehr Staatsausgaben immer und überall von Krugman, wären mir fremd.

Ändert natürlich nichts daran, dass er in Sachen Griechenland ziemlich überzieht.

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