Freitag, 13. November 2015

Insolvenzmechanismus für Euroraum

Clemens Fuest, designierter Präsident des ifo Instituts, argumentiert im Handelsblatt für einen geordneten Insolvenzmechanismus für Staaten im Euroraum.

Im Text beschreibt er detailliert, wie er sich das vorstellt und schlussfolgert:
"Die Euro-Zone ist eine neue und einzigartige Form der politischen Integration, die eben auch neue und einzigartige Regeln braucht. Ohne Elemente der Investorenhaftung bei staatlichen Finanzkrisen hat die Europäische Währungsunion keine gute Zukunft."
Alles richtig. Allerdings klappt im Ernstfall alles was er vorschlägt halt nur, wenn das Bankensystem so gut aufgestellt ist, dass es keine Anreize mehr gibt, die privaten Gläubiger dann doch wieder nicht zu beteiligen.

Insofern kommt mir die Frage der Kapitalisierung des Bankensektors relativ zu den Details der Insolvenzordnung wieder zu kurz.

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